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Bauer Separator S655
Ein Kreis­lauf von Abbau und Recycling

Sepa­ra­tor S655 im Heilmoorbad

Das west­stei­ri­sche Heil­moor­bad Schwan­berg nützt einen Sepa­ra­tor und eine Lang­wel­len-Pumpe von BAUER für die Auf­be­rei­tung und Wie­der­nut­zung des Heilmoors.

Die Ent­ste­hung des Hoch­moors von Garanas geht in die Jung­stein­zeit, 4.000 v. Chr., zurück. In einer Höhe von 1.300 Metern wird dort das aner­kannt heil­kräf­ti­ge Moor gebil­det, das im Heil­moor­bad Schwan­berg u. a. gegen Haut- und Gelenk­lei­den zur Anwen­dung kommt.

Wie kommt das Moor in die Wanne?

Nach dem Abbau wird das dunkle Rohtorf extern gela­gert und bedarfs­wei­se im Con­tai­ner ange­lie­fert. Das Hyper­bo­lo­id-Schneid­werk der Lang­wel­len-Tauch­pum­pe zer­klei­nert das Mate­ri­al, dieses wird mit Wasser ange­setzt, homo­ge­ni­siert und erwärmt. Dann beför­dert die Magnum LE 11 das Moor, das regel­mä­ßig auf seine phy­si­ka­li­schen und che­mi­schen Para­me­ter geprüft wird, in die Wanne. Nach der Heil­be­hand­lung kommt der Sepa­ra­tor S655 zum Einsatz: Der flüs­si­ge Anteil landet in der Kana­li­sa­ti­on, die feste Phase wird zum Abbau­ort zurück­ge­bracht. Dort soll sich die Masse wieder anrei­chern und nach einigen Jahr­zehn­ten erneut als Heil­moor ver­wend­bar sein.

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Ein geschlos­se­ner Kreislauf

Bauer-Technik im Dienste der Heilkraft

Moor und Heidelbeeren

Ein anderer Teil des Sepa­rats wird zu Blu­men­er­de ver­ar­bei­tet und bei­spiels­wei­se für Hei­del­beer-Anlagen ein­ge­setzt, die ein saures Milieu bevor­zu­gen. Der pH-Wert von 4,3 ist auch eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung für Maschi­nen, die mit dem aggres­si­ven Medium in Berüh­rung kommen. Schne­cke und Sieb des Sepa­ra­tors bestehen aus rost­frei­em Stahl und sind somit bestens für das Moor gerüs­tet. Für noch mehr Komfort hat die Haus­tech­nik des Heil­moor­bads Schwan­berg selbst eine Wasch­an­la­ge in den Sepa­ra­tor ein­ge­baut. So wird das Sieb täglich auto­ma­tisch gewa­schen. Seit mehr als zehn Jahren läuft der Sepa­ra­tor nunmehr wie am Schnürchen!