SIGNO 4.0 von Bauer: die Zukunft der Steuerung

Kompatibles Agrarelektronik-Tool mit vielen Vorteilen im Steuerungsbereich

Mit der neuen SIGNO 4.0 bringt BAUER sein Agrarelektronik-Angebot auf eine neue Ebene: Künftig können wesentlich größere Datenmengen verarbeitet werden, Traktor und Fass sind deutlich kompatibler.

Die Digitalisierung ist auch im Güllebereich längst angekommen. Die elektronische Steuerung der Geräte hatte aber bislang mit Hürden zu kämpfen: viele unterschiedliche Elektronikboxen, verschiedenste Steckverbindungen und Datenformate machten den Nutzern zu schaffen. Abhilfe brachte das firmenübergreifende Competence Center ISOBUS (CCI), das international einheitliche Normungen bringt. Die BAUER-Group mit ihren Töchtern BSA und ECKART ist seit Jahresbeginn Mitglied dieses Netzwerkes von Anbietern. Gemeinsam setzen sich die Unternehmen dafür ein, im Bereich Agrarelektronik zu kooperieren und Traktoren sowie Geräte kompatibler zu machen.

Mit ISOBUS werden einzelne Hydraulikzylinder oder Elektromotoren nicht mehr durch Hebel oder Schalter einzeln angesteuert, sondern ein einziges Kabel reicht, um Befehle zum Gerät zu leiten. Der Jobrechner steuert dann die notwendigen Hydraulikventile oder startet Elektromotoren. Ein Erfolgsbeispiel dafür präsentiert BAUER nun mit der aktuellen SIGNO 4.0. Der Bordcomputer ist mit der neuesten Jobrechner-Generation ausgestattet und sorgt damit für besonders hohe Rechenleistung. Anwendungen mit großen Datenmengen können sicher verarbeitet werden.

Leichtere Anwendung – weniger Bedienfehler
Die Bedienterminals der SIGNO 4.0 sind als Tastenterminal oder Touch-Terminal erhältlich. Neu beim Tastenterminal ist ein zusätzlicher Drehknopf, der eine schnellere Werteingabe ermöglicht.
Die an die Ansaug- und Ausbringtechnik angepasste intuitive Symbolik minimiert Bedienfehler und erleichtert die Anwendung der komplexen Güllefasskomponenten wesentlich.

Integrierte Nährstoffanalyse
Auch die Nährstoffanalyse SIGNO ID wurde in den Jobrechner eingebunden – gerade diese Technik fordert die Verarbeitung hoher Datenmengen in extrem kurzer Zeit. Mit der SIGNO ID kann die Zusammensetzung der Nährstoffe binnen Sekunden gemessen und die Ausbringmenge vor Ort automatisiert geregelt werden. Der Fahrzeugbetreiber kann so beispielsweise die gewünschte Stickstoffmenge im System festlegen, die Ausbringmenge wird entsprechend angepasst.
Die SIGNO 4.0 wurde auch bereits für zukünftige Entwicklungsschritte und Neuheiten vorbereitet und stellt damit eine moderne, zukunftsorientierte Baukastenlösung dar.

Ebenfalls neu bei BAUER: die bisherige Komfortsteuerung wurde komplett überarbeitet. Künftig ist sie unter dem Namen SIGNO-Comfort am Markt und wird über mechanische Tasten bzw. Kipphebel bedient. Die SIGNO-Comfort ist seriell vorgerüstet für die Erweiterung auf SIGNO 4.0 und kann so später auf eine ISOBUS-Steuerung erweitert werden.